Anleitungssituation Dekubitusprophylaxe

Aufgabe für Praxisanleitende: Erstellung einer Anleitungssituation zur Dekubitusprophylaxe mit Hilfe einer KI

Praxisanleitende sollen erfahren, wie sie eine KI für die Erstellung von Anleitungssituationen im Pflegealltag nutzen können. Dabei sollen sie mit mehreren Prompts arbeiten und das Ergebnis reflektieren.

Schritt 1: Aufgabe an die KI formulieren

Zunächst sollen die Praxisanleitenden die KI dazu auffordern, eine allgemeine Anleitung zur Dekubitusprophylaxe zu erstellen.

Prompt 1:„Erstelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Dekubitusprophylaxe bei einem pflegebedürftigen Patienten. Beschreibe detailliert, wie das Dekubitusrisiko eingeschätzt wird und welche Maßnahmen zur Prophylaxe durchgeführt werden sollten.“

Schritt 2: Konkretisierung der Anleitungssituation

Um die Anleitungssituation praxisnah zu gestalten, sollen die Praxisanleitenden die KI weiterführend nach spezifischen Aspekten fragen.

Prompt 2:„Ergänze die Anleitung mit einem Fallbeispiel, in dem ein immobiler Patient auf der chirurgischen Station betreut wird. Führe auf, welche prophylaktischen Maßnahmen in diesem speziellen Fall ergriffen werden sollten.“

Schritt 3: Berücksichtigung von Lernzielen und Dokumentation

Die Praxisanleitenden sollen die KI dazu bringen, Lernziele für Auszubildende in die Anleitung zu integrieren und die Dokumentation der Maßnahmen zu berücksichtigen.

Prompt 3:„Formuliere Lernziele für Auszubildende im Rahmen dieser Anleitung zur Dekubitusprophylaxe. Beschreibe außerdem, wie die durchgeführten Maßnahmen in der Patientenakte dokumentiert werden sollten.“

Schritt 4: Reflektion und Feedback

Nachdem die Praxisanleitenden das Ergebnis von der KI erhalten haben, sollen sie es kritisch reflektieren.

Reflexionsfragen:

  1. Verständlichkeit: Ist die Anleitung klar und verständlich formuliert?
  2. Vollständigkeit: Fehlen wichtige Informationen oder Schritte in der Anleitung?
  3. Praxisbezug: ist die Anleitungssituation realistisch?